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Die Lewitz

Die Lewitz ist eine einzigartige Landschaft in Mecklenburg. Sie liegt zwischen Schwerin, Neustadt-Glewe und Banzkow. Die ursprünglich 15.000 ha umfassende Lewitz, entstanden vor 5000 Jahren in der Nacheiszeit, wurde im geschichtlichen Verlauf Eigentum des Großherzogs von Mecklenburg und blieb Jahrhunderte lang eine sumpfige Bruch- und Niedermoorlandschaft mit reichem Wildbestand und großem Holzvorkommen. Der Name Lewitz stammt von dem slawischen Wort Lowitz, was soviel wie sammeln oder jagen bedeutet. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden mit Hilfe umfassender, moderner, großflächiger Meliorationsmaßnahmen seitens des Staates ca. 7.300 ha ödlandähnlicher Grünflächen  schließlich zu intensiv bewirtschafteten Wiesen und Weiden.

Das Gebiet der Lewitz ist heute teilweise Landschaftsschutzgebiet und Naturschutzgebiet.

Die Lewitz besteht aus Teichen, kleinen Wäldern und Wiesen. Im Süden wird die Lewitz durch die Müritz-Elde-Wasserstrasse durchquert.

Das volkseigene Gut trägt den Namen „Lewitz" seit dem 7. Februar 1959 und entwickelte sich zu einem leistungsstarken, bekannten Rinderstammzuchtbetrieb, in welchem 15.000 Rinder der Rasse Schwarzbuntes Milchrind gehalten wurden.

In den Stallungen und auf den Weiden des heutigen Gestüt Lewitz standen bis zur Wende 5.000 Jungrinder, deren Qualität und Gesundheit bei in- und ausländischen Käufern gleichermaßen geschätzt waren.

1972 schloß sich eine Interessengemeinschaft zur Züchtung eines Ponys mit guten Reiteigenschaften für Kinder und Jugendliche zusammen, die Geburtsstunde des Lewitzschecken.

Seit der Wende geschieht ein Rückbau der Meliorationsmaßnahmen. Aus ehemaligen Ackerflächen entstanden wieder Feuchtbiotope wie Feuchtwiesen und Moore. Infolge dessen sind wieder viele bereits verdrängte Pflanzen und Tiere hier heimisch geworden. So sind in der Lewitz wieder Fischadler, Falken, Fischotter, Kammmolch und Ringelnatter zu finden.

Gestüt Lewitz